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Behaviour follows structure

Unternehmen sind einem unaufhaltsamen Wandel unterworfen. Aktuell treffen verschiedenste Strömungen wie „Digitalisierung“, „Sozial Media“, verschiedene politische Krisen und nicht zu vergessen, die Auswirkung der Finanzkrise 2008, auf die heutige Generation junger Mitarbeiter.

Gerade diese  Mitarbeiter haben andere Prioritäten als vorangegangenen Generationen. Interessante Aufgaben, genügend Freizeit und ein gutes Betriebsklima treten in den Vordergrund. Dies wirkt sich auf die Arbeitswelt und deren Organisation aus. Führungskräfte sind mehr gefordert denn je!

Neue Modelle wie „Agile Projekte“ oder „work life Balance“ versuchen die Bedürfnisse der Mitarbeiter mit den Anforderungen der betrieblichen Aufgaben in Einklang zu bringen. Dennoch gibt es immer wieder Probleme in der Umsetzung, die sogar in Konflikte münden.

Als Wirtschaftscoach unterstütze ich Unternehmen, diese Herausforderung gut zu meistern. Die Praxis zeigt, dass jedes Unternehmen individuell zu betrachten ist. Allerdings beobachte ich bei fast allen Fällen, die Tatsache, dass trotz Wunsch nach möglichst viel Freiheit, die Mitarbeiter ein Mindestmaß an Struktur und Orientierung im Unternehmen wünschen. Erst wenn dieses Mindestmaß an Organisation geschaffen und umgesetzt ist, können die Mitarbeiter ihre individuellen Stärken voll entfalten und dem Unternehmen zu Verfügung stellen.

Projektbeispiele Organisation

 

Teambuilding - ein erfolgreiches Team meistert souverän das Tagesgeschäft!              > zurück zu Organisation


Das Unternehmen ist seit Jahrzehnten am Markt etabliert und liefert beste Qualität. Die Kunden schätzen die nachhaltige Unternehmensphilosophie und den direkten Kontakt mit dem Eigentümer. Allerdings scheinen auch innerhalb des Unternehmens alle Informationen und Entscheidungen über den Eigentümer zu laufen. Wie können die Mitarbeiter mehr Kompetenzen und Verantwortung übernehmen?

Die Aufgabenstellung war die Etablierung eines schlagkräftigen Managementteams, das selbständig das Tagesgeschäft führt.

Lösung: Entwicklung einer transparenten und von allen getragenen Aufbauorganisation. Gemeinsame Erstellung von Stellenbeschreibungen mit definierten Verantwortlichkeiten und Kompetenzen. Einführung regelmäßiger Managementbesprechungen sowie einer (fast) täglichen Morgenbesprechung "Stehcafe". Dadurch wurde die innerbetriebliche Kommunikation, die bisher "über den Chef" erfolgte, direkt zwischen den Mitarbeitern gefördert.

 

 

 

 

"Einsame" Spitze!

Das erfolgreiche Unternehmen ist Spitzenreiter in der Branche. Know How und Qualität sind wesentliche Erfolgsfaktoren. Auch ein überaus effizientes Controlling zeigt punktgenau Umsatz und Kosteneffizienz. Dem Eigentümer ist auch der persönliche Kontakt zu seinen Mitarbeitern ein großes Anliegen. Eigentlich scheint alles in Ordnung. Doch bei genauerem Hinsehen wurde sichtbar, dass dies nur durch einen enormen Arbeiteinsatz des Eigentümers erreicht wird. Die Arbeitszeit von 14 bis 16 Stunden täglich ist einfach zu hoch!

Die Aufgabenstellung war, Potentiale für die Entlastung des Geschäftsführes zu finden, ohne zusätzliche Kapazitäten aufzubauen.

Lösung: Da keine schriftliche Organisationsstruktur vorhanden war, wurde zunächst mit den Mitarbeitern Ihr Tätigkeitsprofil erstellt. Anhand der Kompetenz- und Tätigkeitsanalyse, konnten Potentiale gefunden werden und durch Umverteilung von Verantwortlichkeiten mehr Effizienz und dadurch eine Entlastung des Eigentümers gewonnen werden. Der Chef hat nun auch mehr Zeit sich auf seine strategischen Aufgaben zu konzentrieren.
Auch seinem Anliegen, die Motivation seiner Mitarbeiter hoch zu halten, kann er nun besser nachkommen.Tägliche Gespräche mit seinen Mitarbeitern in ungezwungener Atmosphäre zählen ebenso dazu, wie eine jährliche Mitarbeiterbefragung durch den neutralen Unternehmensberater.
Dieser wird auch von den Mitarbeitern als Vertrauensperson gesehen und trägt dazu bei, die Kommunikation bei schwierigen Themen konstruktiv zu begleiten.

 

 

 

Qualitätsmanagement mit Wirkung

 

Qualitätsmanagement begnügt sich oft mit der Aufzeichnung und Dokumentation von Fehlern. Was geschieht jedoch mit diesen Informationen?

Aufgabenstellung: Wie können die Qualitätszahlen verbessert werden?


Lösung: Die Analyse des QM Prozesses zeigte, dass die Aufbereitung der Qualitätsdaten in sehr großen Abständen erfolgte. Dadurch konnten Fehlerursachen nicht "zeitnah" hinterfragt werden. Somit wurden geeignete "Gegenmaßnahmen" zu spät oder gar nicht eingeführt. Als Lösung wurden regelmäßige Qualitätszirkel eingeführt, in denen die Ursachen der Fehler zeitnah besprochen wurden. In weiterer Folge erarbeiteten die Verantwortlichen Mitarbeiter Vor Ort Gegenmaßnahmen. Die Maßnahmen werden dokumentiert und die Wirksamkeit der Maßnahmen laufend überprüft.