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Planen Sie jetzt Ihre Liquidität

Graz, 20.03,2020

Planen Sie jetzt Ihre Liquidität!

Liebe Kundin, Lieber Kunde! Aktuell steuern wir weiterhin auf schwierige Zeiten zu. Daher ist es notwendig, sich auf diese neue Phase einzustellen und eine Vorschau zu treffen. Vor allem das Thema der kurzfristigen Liquidität wird für alle Unternehmen, egal welcher Branche, zu einer großen Herausforderung. Jedem Unternehmer – egal ob es sich um ein EPU oder ein mittleres Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern handelt – muss klar sein, dass die aktuellen Umsatz- und Gewinnprognosen wohl so nicht mehr haltbar sind. Eine Liquiditätsvorschau kann Ihnen helfen, aktiv zu bleiben und zu agieren anstatt nur abzuwarten und zu reagieren. Wie machen Sie eine Liquiditätsvorschau?

Ich habe Ihnen eine Vorlage erstellt. Gerne sende ich Ihnen diese als Excel-Vorlage zu, damit Sie diese rasch und Ihren Anforderungen entsprechend ausfüllen können. Senden sie für die Vorlage bitte ein Mail an office@andreatta-consulting.at

Stellen Sie sich folgende Fragen:

• Schnelle Analyse des bisher geplanten Umsatzes und Gewinns; was ist realistisch in nächster Zeit zu erzielen?

• Schnelle Analyse der Liquidität und aller Liquiditätspuffer, die kurzfristig eingesetzt werden können – wie lange reichen diese im Ernstfall aus?

• Schnelle Analyse des Auftragsbestandes / Stand der Bestellungen / Stand der gebuchten Dienstleistungen – was kann davon warten, was muss gemacht werden, was kann auch mit reduziertem Personal erledigt werden, welcher Auftraggeber kann ggfs. (weitere) Anzahlungen leisten?

• Schnelle Analyse der Lieferketten – besteht das Risiko, dass die Aufträge mangels Erhalt der Waren und Rohstoffe/Rohmaterialien nicht umgesetzt werden können?

• Überprüfung der offenen Ausgangsrechnungen und aktives Einfordern von Zahlungen!

• Kann man die Ausstellung von Ausgangsrechnungen beschleunigen, um einen schnelleren Zahlungseingang zu bewirken?

• Sind dafür genügend Personalressourcen für die nächsten Wochen gesichert – Stichwort Corona-Kurzarbeit – wer geht in Kurzarbeit, wer nicht?

• Auswirkung von Kurzarbeit auf die Liquidität / Personalaufwand

• Überprüfung der eigenen Verbindlichkeiten. Wo kann man Zahlungen stunden lassen? Welcher Lieferant hat vielleicht mehr Puffer und kann einem entgegenkommen?

• Welche Zahlungen gegenüber Behörden kann man aussetzen, stunden oder reduzieren (Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Einkommensteuer, Sozialversicherung, Kommunalsteuer, Kammerumlagen etc.)?

• Welche der geplanten Investitionen kann man hinausschieben?

• Kann man Mieten für Geschäftslokale vorübergehend stunden oder in Raten begleichen?

• Welche Fixkosten und fixe Zahlungen gibt es und wie schnell können diese abgebaut werden?

• Gibt es ausständige Gutschriften von Behörden – zB für Rückzahlungen von • Steuervorauszahlungen oder von Beiträgen der (ehem. gewerblichen) Sozialversicherung?

• Gibt es Möglichkeiten, laufende Finanzierungen günstiger zu gestalten – zB Zinsen reduzieren oder stunden?

• Was brauchen Sie für Ihre private Lebensführung zB Haus, Haushalt, Kinder etc.?

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Krise ist eine Kalenderwoche die beste Planungsperiode. Sie können selbstverständlich aber auch jeweils nur die Monate April bis Juni planen. Jedoch laufen Sie dabei Gefahr, dass Ihnen während des Monats das Geld ausgeht, wenn die Zahlungen an Monatsanfang fällig sind, die Einnahmen aber erst gegen Monatsende einlangen!

Es kommt hier dabei nicht auf die 100%ige Genauigkeit in ganzen Euro an; planen Sie ruhig auf Hundert Euro Basis! Heute ein guter Plan ist besser als morgen ein perfekter Plan.

Sobald aber die wesentlichen Punkte und Fragen geklärt sind, können diese Ergebnisse in eine Liquiditätsplanung einfließen und so helfen, den Fortbestand Ihres Unternehmens zu sichern. Diese Unterlagen helfen uns dann auch bei notwendigen Finanzierungsgesprächen mit Banken und Förderstellen. Überdies muss jede Unternehmerin bzw. jeder Unternehmer klären, welche Chancen sich aufgrund der aktuellen Situation ergeben können. Denn in jeder Krise gibt es auch Gewinner!

Senden Sie mir Ihren Plan und wir besprechen diesen telefonisch. Stellen wir gemeinsam die Weichen für Ihre Zukunft!

Noch ein Tipp:

Handeln Sie nicht aktionistisch! Verfallen Sie nicht in Aktionismus und lassen Sie mögliche langfristige Auswirkungen nicht unberücksichtigt – gerade in Krisenzeiten ist diese Gefahr durchaus gegeben. Das gilt nicht nur für externe Aktivitäten, sondern auch intern, etwa im Umgang mit Mitarbeitern oder Produktionsabläufen. Unternehmerischer Weitblick hilft, Panik ist hingegen ein schlechter Ratgeber.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Wolfgang Andreatta

Ahoi - Crew gesucht! – 10 Schritte wie man die richtigen Mitarbeiter findet!

Gerade in Klein- und Mittelbetrieben werden Entscheidungen für neue Mitarbeiter oft aus dem Bauch heraus getroffen. Dies ist grundsätzlich nicht schlecht. Schließlich ist es wesentlich dass Mitarbeiter und Führungskräfte gut miteinander auskommen.

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass eine Vielzahl der Beschäftigungsverhältnisse nach relativ kurzer Zeit zu Ende gehen, obwohl bei den Bewerbungsgesprächen doch alles so gepasst hat? Welche Gründe gibt es dafür?

Wenn nach einer gewissen Einarbeitungszeit der Alltag einkehrt oder Krisen im Unternehmen zu meistern sind muss jeder seine Leistung bringen. Spätestens dann zeigen sich die wahren Qualitäten des neuen Mitarbeiters oder der neuen Mitarbeiterin. Sind die fachlichen Kompetenzen tatsächlich gegeben? Können die im Bewerbungsgespräch hervorgehobenen Qualifikationen und Erfahrungen auch im neuen Unternehmen umgesetzt werden? Wie sieht es mit der Selbstorganisation aus? Kann sich der neue Mitarbeiter oder die neue Mitarbeiterin in das soziale Gefüge des Unternehmens einfügen? Wie kommt er oder sie bei den Kollegen, Kunden, Lieferanten an.

Wenn diese Fragen erst nach der Einstellung gestellt werden ist es oft schon zu spät!

Daher sind eine professionelle Vorbereitung und eine systematische Bewerberauswahl auch für Klein- und Mittelbetriebe lohnenswert. Da Klein- und Mittelbetriebe oft keine eigene Personalabteilung haben, kann Andreatta Consulting sie in den verschiedenen Phasen des Recruiting Prozesses unterstützen.

Folgende Schritte 10 sind die Basis für eine gute und differenzierte Entscheidungsfindung.

1 Stellenbeschreibung

Erstellen Sie vorab für die zu besetzende Stelle eine Stellenbeschreibung, die die Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Kompetenzen möglichst vollständig beschreibt. Andreatta Consulting hilft Ihnen bei der Erstellung und Formulierung dieser grundlegenden Arbeit.

2 Anforderungsprofil

Anhand der Stellenbeschreibung ergibt sich das „ideale“ Anforderungsprofil für geeignete Kandidaten. Dieses Sollprofil dient als Maßstab für die Beurteilung von Bewerbern. Andreatta Consulting hat die geeigneten Tools zur Erstellung und Gewichtung der Sollprofile.

3 Stellenausschreibung

Die Stellenausschreibung, sprich die Texte für die Bewerbungsausschreibungen orientieren sich am Anforderungsprofil. Schließlich wollen wir die richtigen Personen für unsere Stelle ansprechen! Andreatta Consulting unterstützt Sie bei der Formulierung der Texte.

4 Sichtung und Bewertung der Bewerbungen

Eine strukturierte Sichtung der Bewerbungen hilft Ihnen sich für die Auswahl von Kandidaten, die für ein Vorstellungsgespräch in Frage kommen, objektiv zu entscheiden. Gemeinsam mit Andreatta Consulting können Sie die Bewerbungen sichten und bewerten.

5 Strukturiertes Bewerbungsgespräch

Nur ein strukturiertes Bewerbungsgespräch mit einem Leitfaden und schriftlichen Notizen während dem Gespräch gewährleistet, dass alle wesentlichen Aspekte besprochen werden und dass auch nach einer Vielzahl von Bewerbungsgesprächen eine Beurteilung im Nachhinein objektiv möglich ist. Andreatta Consulting kann eine Vorauswahl für Sie treffen.

6 Nachbereitung des Bewerbungsgesprächs und Matching mit Sollprofil

Es ist daher wichtig, alle Bewerbungsgespräche nachzubereiten und die wesentlichen Kriterien mit dem Sollprofil abzugleichen. Hier ist auch wichtig den persönlichen Eindruck den der Kandidat oder die Kandidatin hinterlassen hat zu quantifizieren. Wichtig! Auch Platz für das Bauchgefühl lassen! Auch hier kann Ihnen Andreatta Consulting zur Seite stehen, wenn Ihnen die Beurteilung Schwierigkeiten macht.

7 Auswahl von Favoriten

Anhand des Sollprofils und dem Matching der Kandidaten werden Bewerber gereiht und diejenigen Kandidaten ausgewählt, die für ein weiteres Gespräch geladen werden. Dies sollten maximal 3-4 sein.

8 2. Gespräch mit den Favoriten Klärung offener Punkte

In einem 2. Gespräch werden die Favoriten auf noch offene Punkte angesprochen bzw. Eindrücke aus dem Vorgespräch vertieft und hinterfragt.

9 Nachbereitung und erneute Bewertung

Nach einer erneuten Nachbereitung und Bewertung der zweiten Gespräche sollte eine Entscheidung auf Basis aller Kriterien und dem Bauchgefühl für einen Bewerber möglich sein. Außerdem wird bereits in allen Phasen mit den Kandidaten sehr zielgerichtet gesprochen. Dies ermöglicht auch den Bewerbern einen fundierten Einblick in die Stelle und das Unternehmen zu bekommen und so auch ihrerseits eine Entscheidung zu treffen.

10 Entscheidung

Wenn die Entscheidung getroffen ist, ist dies dem Kandidaten entsprechend wertschätzend und freundlich – am besten persönlich mitzuteilen! Wenn dieser nun auch noch zusagt, ist der Grundstein für ein erfolgreiches Onboarding gelegt. Dies ist der nächste wichtige Schritt für ein gutes und langfristiges Miteinander.

Onboarding - der erste Eindruck zählt

Fast ein Viertel aller neuen Mitarbeiter gehen nach dem ersten Jahr. Was läuft da schief?

Wenn man bedenkt, dass ca. ein Viertel aller neu eingestellten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das Unternehmen im ersten Jahr wieder verlassen, sollte man sich überlegen, nach dem erfolgreichen Recruiting, auch den nächsten Schritt konsequent und professionell anzugehen.

Onboarding ist der Prozess, der die Phase von der Einstellung eines Mitarbeiters bzw. einer Mitarbeiterin bis zur erfolgreichen Integration im Unternehmen beschreibt. Es zeigt sich, dass Unternehmen mit einem gelungenem Onboarding-Prozess im Vergleich mit Unternehmen ohne strukturiertem Onboarding eine 50 % höhere Mitarbeiterbindung und eine um 54 % höhere Produktivität pro neuem Mitarbeiter haben. Wie beim Einstellungsgespräch zählt auch hier der erste Eindruck! Allerdings derjenige, den das Unternehmen gegenüber dem neuen Mitarbeiter macht! Schließlich hat man sich beim Recruiting bemüht die Besten anzusprechen. Diese gilt es nun zu überzeugen die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Für den Onboardingprozess sollte man 3 Monate ins Auge fassen.

Das Onboarding besteht aus 5 Schritten bis zur erfolgreichen Integration:

1) Vorbereitungen vor dem 1. Arbeitstag

Idealerweise haben sie bereits eine Checkliste für neue Mitarbeiter erstellt anhand derer sie prüfen, ob alle Vorbereitungen für den neuen Mitarbeiter oder die neue Mitarbeiterin erledigt sind (Arbeitsplatz, IT, Passwörter, Mobiltelefon, Schlüssel,…). Selbstverständlich sollte der Arbeitsvertrag bereits unterzeichnet sein. Wenn nicht, sollte dieser am ersten Tag bereit liegen! Es ist auch wichtig die zukünftige Führungskraft des neuen Mitarbeiters oder den Mentor genau über den neuen Mitarbeiter zu informieren und sich über die Potentiale und Entwicklungsfelder auszutauschen. Bei Mentoren, die dies zum ersten Mal machen, ist es sinnvoll, sie über ihre Rolle und Aufgabe eingehend aufzuklären. Wirtschaftscoaches können hier professionell unterstützen!

2) Der 1. Arbeitstag

Nehmen Sie sich als Führungskraft die Zeit, Ihren neuen Mitarbeiter oder Ihre neue Mitarbeiterin am ersten Tag persönlich willkommen zu heißen, ihm /ihr in einem Rundgang durch die Firma die wichtigsten Bereiche und Kollegen vorzustellen und in einem persönlichen Gespräch noch einmal gegenseitige Erwartungen abzugleichen und ihn/sie über die nächsten Schritte zu informieren. Auch hier hilft die Checkliste sich darauf vorzubereiten und nichts zu vergessen. Neue Mitarbeiter sind am ersten Arbeitstag unsicher und dementsprechend empfindlich in Ihrer Wahrnehmung. Je angenehmer und professioneller der erste Tag empfunden wird umso besser!

3) Begleitung durch gezieltes Mentoring-System

Neben klaren und vielleicht sogar niedergeschriebenen „Hausregeln“ gibt es eine Vielzahl an unternehmensbedingten Werten und Normen. Ein erfahrener Mentor unterstützt den /die neue/n Mitarbeiter oder Mitarbeiterin, sich mit der gelebten Kultur vertraut zu machen. Er informiert über wichtige Personen, Informationsquellen oder Kommunikationswege im Unternehmen und erklärt die Strategie und Ausrichtung des Unternehmens.

4) Der 1. Monat:

Speziell im ersten Monat kommt es darauf an, den neuen Mitarbeiter oder die neue Mitarbeiterin Schritt für Schritt in den neuen Arbeitsbereich einzuführen, regelmäßige Feedbackgespräche zu führen und ihm/ihr damit wesentliche Orientierung zu geben. Ein schriftliches Traineeprogramm ist hier sehr hilfreich! Wirtschaftscoaches können bei eventuellen Problemen eingebunden werden und so frühzeitig eventuelle Missverständnisse klären.

5) Die ersten 90 Tage:

Einer der wichtigsten Motivationsfaktoren für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist es einen sinnvollen Beitrag zum Unternehmen zu erbringen. Die gelingt wenn die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Zusammenhänge innerhalb des Unternehmens verstehen und Ihren Beitrag dazu auch einschätzen können. Daher gehört das Kennenlernen anderer Bereiche (Job Rotation), die Erklärung der Zusammenhänge im Unternehmen, das Einbinden in (bereichsübergreifende) Projekte und z. B. die Teilnahme bei Kundenterminen zur gelungenen Integration dazu! Onboarding-Prozesse sind so unterschiedlich wie Arbeitgeber selbst. Während die einen auf „softe“ Starts für neue Mitarbeiter setzen, stehen bei anderen am Tag 1 bereits erste Projekte auf dem Plan.

Andreatta Consulting unterstützt Unternehmen dabei Ihr ganz persönliches Onboardingkonzept zu erstellen, damit sich Ihre neuen MitarbeiterInnen von Anfang an willkommen und aufgenommen fühlen und Ihnen somit für lange Zeit Ihr volles Potential zu Verfügung stellen.